Holzdöschen

Dosen dienten als Aufbewahrungsmittel für verschiedenste kleine Gegenstände, Kosmetik und Nahrung, des Weiteren finden sich eine Menge Döschen im medizinischen Bereich als Behältnis für Arzneien. Als "Gerade" machten sie einen Teil das frei vefügbaren Brautschatzes aus (1). Die Bandbreite erhaltener Exemplare erstreckt sich von einfachen Spandosen über gedrechselte Exemplare zu aufwändig bemalten Behältnissen.

Die vorlegenden Döschen wurden nach einem Original aus Quedlinburg, Niedersachsen aus Ahornholz gedrechselt.

 

Herstellung: Constantin von Bernuth

Quellen:

Codex Manesse

Süddeutschland

1304-ca.1340

Cpg 848


Die Manessische Liederhandschrift ist ein einzigartiges Zeugnis von Kleidung und Sachkultur Anfang des 14. Jhdts. Durch die Vermischung von historisierenden und zeitgenössischen Elementen ist bei der Interpretation der Vergleich zu anderen Quellen geboten

Sachsenspiegel

Eike v. Repgow

1336

CIM I 410

(Oldenburg)

Das älteste Rechtsbuch in deutscher Sprache regelt Land- und Lehnrecht, und beschreibt damit das bestehende Gewohnreitsrecht. Es existieren vier bebilderte Handschriften aus Dresden, Heidelberg, Oldenburg und Wolfenbüttel; hier finden sich Abbildungen von Alltagssituationen und -gegenständen.
1 Thorsten Albrecht: Truhen - Kisten - Laden, Michael Imhof-Verlag, Petersberg, 1997, S.151ff